Für den 4. Platz durch Matsch und Dreck beim Malevil Cup

Im Zittauer Gebirge fand am 18.Juni der tschechische Malevil Cup statt. Um weitere Punkte für die größte Europäische Mountainbike Marathonserie (MarathonMan Serie) zu sammeln, entschied sich Simone Schubert am Rennen des östlichen Nachbarlands teilzunehmen. 107 km und 3085 Höhenmeter sollten am Ende des zu befahrenden Sägezahnprofils durch das Sandsteinmassiv auf dem Tacho stehen. Leider regnete es in der Nacht zum Marathon sehr stark – die Strecke wurde zum Morastloch. Mit Regenjacke und –hose bekleidet stand die Veloteamfahrerin deshalb am Start. Dies war zwar etwas zu pessimistisch gedacht – zumindest kam in den acht Stunden Fahrzeit kein Regen von oben. Allerdings war am Ende des Rennens das Weiß des Mountainbikerahmens nicht mehr zu erkennen. Das lag auch daran, dass die Strecke kaum Asphalt- oder Forstwege aufwies. Was im Normalfall das Herz jedes Mountainbikefahrers höher schlagen lässt, erwies sich als kraftraubende und mentale Zereissprobe: Kilometerlange, technisch anspruchsvolle Singletrails vom Feinsten – allerdings eben mit glitschigen Steinen, Wurzeln und immer wieder teils 30 cm tiefen Schlammlöchern. Nicht nur die Fahrer, sondern auch das Material wurde an seine Grenzen geführt. Die Veloteamfahrerin nahm sich an jeder Verpflegungsstelle die Zeit, die Schaltung zu reinigen. Leider verlor sie nicht nur hier kostbare Minuten, auch das Übersehen eines Streckenschildes verlängerte die Rennzeit für Simone Schubert. Dennoch fuhr Sie auf den 4ten Platz in der Lizenzklasse bei einem wahrlich extremen Rennen.


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