Simone rocks Erzgebirge


Das Finale von Europas größter Mountainbike Marathon Serie fand am 07.August in Seiffen/Erzgebirge statt. Simone Schubert startete schon am Vorabend beim „Alp de Wettin“: Der ca. 2 Meter breite und 500m lange Weg in Seiffen hat gut 20% Steigung – hier wird ein Bergsprint mit einer vergleichbaren Publikumsstimmung wie beim „Alp Duez“ ausgefahren. 100te von Zuschauern säumen den Weg und schreien die 60 zugelassenen Gaudifahrer und Mountainbikecracks, die im einminütigen Abstand starten, nach oben. Simone drückte im mittleren Kettenblatt die Steigung weg. „Irgendwann kriegst Du nichts mehr mit, die Beine brennen, die Zuschauer schreien – kurz nach der Ziellinie bin ich einfach vom Rad gefallen“. Über den 5ten Platz von 16 weiblichen Starterinnen freute sich Veloteamfahrerin sehr: „Ich bin kein Bergfloh –woher ich diese Leistung abgerufen habe, ist mir im Nachhinein völlig unklar“.
Am Sonntag wurde das Highlight des Wochenendes, der Erzgebirgsmarathon, ausgefahren. Simone startete auf der 100 km Distanz (2400 hm). Die Strecke ist gekennzeichnet durch eine Einführungs- und drei Marathonrunden bei der längsten Distanz. Für die Sportler hieß dies auch, viermal den Alp de Wettin zu bezwingen. In der ersten Runde war das Wetter noch beständig und die Runde ging gut und schnell zu fahren. In der zweiten Runde setze Regen ein und die Strecke wurde durch den hohen Trail- und Wurzelanteil von Minute zu Minute schwieriger zu meistern. Zahlreiche Stürze passierten vor allem am Steilstück Seiffener Grund – einer Wurzelabfahrt mit ca. 40cm hohen Stufen. Die Landshuterin hatte sich das Rennen gut eingeteilt und konnte in der dritten Runde nochmals richtig aufdrehen. Letztendlich durchfuhr sie schlammbespritzt und glücklich als 5te Frau den Zielbogen. Das hieß gleichzeitig den 3ten Platz in der Altersklassenwertung.
Die Europäische Marathonserie konnte Simone mit dem 9ten Gesamtplatz beenden.


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