Ronda Extrema am Gardasee bezwungen

Was gehört zum Leben eines Bergradfahrers? Einmal im Leben die Ronda Extrema am Gardasee zu bewältigen! Zwei Veloteamfahrer haben die Strecke unter die Stollenreifen genommen. Die angekündigten 3500 hm und 100 km sollten kein Zuckerschlecken werden. Zudem musste man sich bei 2200 Teilnehmern auf lange Warteschlangen sowohl bergauf als auch bergab einstellen. Ausdauer und Kraft allein reichen beim Gardasee-Marathon nicht, hier ist vor allem auch technisches Fahrkönnen gefragt, um trotz der Anstrengungen auch noch “Spaß” zu haben.
Schon kurz nach dem Einrollen in Varignano begann der Wandertag: Die Steigung war nicht massiv, aber der Weg sehr eng. Hatte man keinen guten Startblock bekommen, konnte man sich in die schiebenden und schimpfenden Mountainbiker einreihen. Bei Tenno wurde der Weg wieder breiter und so kurbelten sich die Fahrer über teilweise fiese Rampen nach San Giovanni al Monte. Simone Schubert hatte schon bei dieser Auffahrt Pech. In einem kurzen Gefälle verlor sie die linke Kontaktlinse. Vor allem die Trailabfahrten von San Giovanni nach Mandrea oder bei Langhel wurden so zu einer abenteuerlichen Fahrt ins Ungewisse. Zäh wie Kaugummi gestaltete sich die Weiterfahrt von Dosso del Croce nach Braila. Im Kopf als „Flachstück“ abgespeichert, entpuppte sich der Streckenabschnitt als ewiges Auf und Ab auf mit max. 22% Steigung. In Braila konnte man sich entscheiden, ob man die die Ronda Extrema weiterhin bezwingen will oder nach Riva zurückrollt, um in die Wertung der Ronda Grande zu kommen. Abbrechen – Weiterfahren – Abbrechen – Weiterfahren? – Weiterfahren! Bei einer ständigen Steigung von 12 – 14 % erklimmt man so den höchsten Punkt: Santa Barbara auf 1229 Meter über den Meeresspiegel. Anschließend geht es in die letzte anspruchsvolle 10 km lange Trail-Schotterabfahrt. Das Ziel Riva scheint auf der rasanten Fahrt bergab nicht näher zu kommen. Thomas Kröner erreichte schließlich nach 06:41 das Ziel, Simone Schubert konnte sich nach 07:33 als eine von 18 Fahrerinnen Ronda Extrema-Bezwingerin nennen.

Downhill Saisonauftakt in Riva für Christoph Beisegel

Am 30.04. starte für das Veloteam Landshut die Downhill Saison in Riva del Garda mit dem Enduro Ride von Specialized. Bereits zwei Tage vor dem offiziellen Start war unser Fahrer Christoph Beisegel zum Training vor Ort. Seine Trainingszeiten von 1 Minute und 32 Sekunden ließen gutes für das Rennen verhoffen. Am Start waren unter anderem Größen wie Nicolas Voullioz und Rene Wildhaber. Selbiger Franzose Nicolas Voullioz gewann das Rennen mit einer neuen Bestzeit auf dem Kurs von 1:03. Für unseren Fahrer lief das Rennen leider nicht wie geplant. Erst ging leider beim Training sein Downhill Bike zu Bruch, so dass er auf sein Freerider umsteigen musste. Mit deutlich weniger Federweg und somit deutlichem Nachteil lief das Rennen selbst lief mit einem Sturz auch nicht wie gewünscht so dass er mit einer Zeit von 2:19 seine Hoffnungen auf eine Top 10 Platzierung beiseite legte. Dennoch ist sein 68. Platz mit Sturz nicht zu verachten auf dem Hinblick das knapp 200 Fahrer am Start waren. Somit hofft nun unser Fahrer auf eine bessere Saison und dass weitere gute Platzierungen folgen.


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