Simone weiterhin auf Erfolgskurs beim Zillertal BikeChallenge

Zum dritten Mal fand im Zillertal Bike Challenge statt. Das dreitägige Etappenrennen wird in zwei Wertungskategorien abgehalten: King/Queen of the Mountain (10.000 hm in drei Tagen) und Prince/Princess of the Mountain (6100 hm in drei Tagen, da Seilbahnunterstützt). Simone Schubert nahm an der Wertung Princess of the Mountain teil. Aber auch hier wurden die Teilnehmer/innen nicht geschont. Gleich am ersten Tag hieß es 3000 Höhenmeter über Hüttenkogel und von hier durch die Ortszentren von Kaltenbach und Stumm bergauf über den Stummerberg auf die Kapaunsalm. Bei der rasanten Abfahrt über den Rohrberg nach Zell am Ziller hatte Veloteamfahrerin unglaubliches Glück als sie in einer unübersichtlichen engen Kurve mit einem Auto zusammenstieß. Außer Abschürfungen waren keine Schäden zu beklagen und Simone konnte das Rennen fortsetzen. Wegen Schneefall wurde der Start am zweiten Tag um eine Stunde nach hinten verschoben: Das 2500 Meter hoch gelegene Übergangsjoch musste überquert werden. Dieses war schneebedeckt. Bis die Fahrer oben ankamen war der Schnee schließlich weggetaut und die Strecke aufgeweicht – hier die 35 % Steigung zum Joch zu überwinden war auch für die Prinzessinnen nicht mehr königlich. Den zweiten Tag konnte Simone mit dem 7ten Platz abschließen – fünf Minuten hinter der Gesamtsechstplatzierten. Somit hieß es am dritten Tag nochmals alle Reserven mobilisieren, um den Rückstand aufzuholen. Vor allem der Schussanstieg zum Tuxer Ferner Haus kostet mit einer Durchschnittsteigung von 17% Körner. Doch die Beine liefen an diesem Tag sehr gut und Simone schaffte es auf diesem Etappenabschnitt gute fünf Minuten herauszufahren. Mit einem hauchdünnen Abstand von 30 Sekunden belegte die Landshuterin den 6ten Gesamtplatz in der Wertung Princess of the Mountain bei der Zillertal Bike Challenge.

Simones Rennen bei der Trans Germany

1200 Mountainbiker waren 4 Tage durch Deutschland unterwegs: Von Sonthofen gestartet ging es über Pfronten, Lermoos und Garmisch an den Achensee. Wald-, Wiesen und Schotterwege wurden unter die Stollenreifen genommen und nach ruppigen 324 km und 8463 Höhenmeter war das Ziel der Mountainbike-Etappenfahrt erreicht. Simone Schubert nahm als eine von 102 Frauen an dem Event teil. Die Veloteamfahrerin ließ die erste Etappe betont ruhig angehen. Auch wenn der Start in Sonthofen sehr hektisch und stressig ausfiel, wollte sich die Veloteamfahrerin die Kräfte für die vier Tage einteilen. Zudem verwandelte auch das regnerische Wetter des ersten Tages die Wege in Schlingerpartien – ein vorzeitiges Ausscheiden bei einem solchen Rennen wegen Sturz wollte Simone nicht riskieren. Aber schon beim zweiten Etappentag von Pfronten durch das Tannheimer Tal nach Lermoos nahm sie Geschwindigkeit auf: Die zahlreichen steilen Rampen konnte sie schneller als die Konkurrentinnen bewältigen. So kam auch das Selbstvertrauen für den dritten Tag, eine gute Platzierung herauszufahren: Über die Ehrwalder Alm und die Partnachklamm ging es mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 km/h nach Garmisch. Bei der extra ausgewiesenen Spintwertung durch die Garmischer Fußgängerzone belegte die Landshuterin den 23ten Platz. Am letzten Tag ging es durch das Eschenlaine Tal nach Maurach. Wegen Schwierigkeiten bei der Einholung von Streckengenehmigungen wurde von der Rennleitung entlang des Isarecks, vorbei am Sylvensteinspeicher bis zur Österreichischen Grenze eine neutralisierte Fahrt eingeläutet. Erst nach der österreichischen Grenze konnte das Renntempo wieder aufgenommen werden. Simone Schubert freute sich am Achensee nach 17:48 h im Sattel über einen 43ten Gesamtplatz im internationalen weiblichen Starterfeld.

Super Auftakt für Simone in München

Beim Münchner City Bike Marathon am 10.April hieß es für Simone Schubert das erstes Rennen in der Lizenzklasse zu bestreiten. Dass das Pflaster hart werden würde, war ihr im Vorfeld klar: Auf den 79 km mit lediglich 530 hm hieß es Bolzen bis die Kette kracht.
Auf den ersten Kilometern durch Schwabing wurden – wenn auch neutralisiert – auf mindestens 35 h/km hoch beschleunigt. Weiter ging es an der Isar bis nach Garching. Schon hier hatte Simone Probleme, eine geeignete Gruppe zu finden, in deren Windschatten mitgefahren werden konnte. Schliesslich hatte die Suche erst kurz vor Unterschleißheim ein Ende. Dort fand sich endlich ein Trupp, in dessen Sog Kraft gespart werden konnte. Leider separierte sich ein kleiner Teil der Mannschaft kurz hinter Oberschleißheim und Simone konnte das Loch nicht mehr allein zufahren.
Dennoch hielt sie ihre 30km/h Durchschnittsgeschwindigkeit bis zum Olympiapark. Letztendlich überfuhr sie nach 2:42 h das Ziel – 10 Minuten schneller als im Vorjahr. In der Lizenzklasse hieß dies neben Nationalfahrerinnen und Bayerischer Meisterin den 7ten Platz erreicht zu haben.


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